Unsere Sonne ist ein gewaltiges Kraftwerk. Sie liefert Unmengen an Strahlungsenergie oder Solarenergie, die in der Sonne durch Kernfusion erzeugt wird.
Im Abstand der Erde führt die Abstrahlung der Sonnenenergie zu einer Einstrahlung von knapp 1,4 Kilowatt pro Quadratmeter. Das ist die sogenannte Solarkonstante. Dies entspricht ungefähr der Energie von einem Kohle-Brikett pro m² pro Tag.
Durch Streuung (das Licht geht z.B. durch eine Wolkendecke), die Neigung der Erde und Reflektion (jede Oberfläche reflektiert /spiegelt eine bestimmte Menge Licht) sinkt jedoch die tatsächliche Energiemenge, die auf der Erdoberfläche ankommt.

Als Beispiel:
In Deutschland strahlt die Sonne pro Jahr ca. 950 bis 1.200 kWh (Kilowattstunden) solar Energie auf jeden Quadratmeter. Dies ist der ungefähre Stromverbrauch einer Person in Deutschland.
Und wieviel Energie kann genutzt werden?
Heutige Photovoltaikanlagen haben einen Wirkungsgrad von 8-18%.
Beispiel:
Die Einstrahlung der Sonne in Ihrem Wohnbereich beträgt 1000kWh / Jahr / m². Ihre Photovoltaikanlage hat einen Wirkungsgrad von 15%.
Sie gewinnen also 150kWh Solarenergie pro Jahr pro Quadratmeter Solarmodul.
Mit 8m² Solarfläche erzeugen Sie beispielsweise den jährlich benötigten Strom für eine Person.
* Leistung wird in der Photovoltaik generell in Bezug auf eine Fläche angegeben. Beispiel: Watt pro m² (W/m²) oder Kilowatt pro m² (kW/m²).
* Die Angabe Wh/m² (Wattstunde pro m²) oder kWh/m² (Kilowattstunde pro m²) bezeichnet die einer Stunde erzeugte Energie.
Reicht denn die Sonneneinstrahlung in Ihrem Land zur lohnenden Stromgewinnung aus?
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