Das folgende Bild zeigt ein mögliches Anlagenkonzept. So wie hier die einzelnen Bestandteile geschaltet werden, ist es jedoch nicht immer am sinnvollsten. Unter Umständen sollte für jeden String ein Wechselrichter benutzt werden.

Das Anschlusskonzept ist von Anlage zu Anlage verschieden. Überlassen Sie die Planung einfach Ihrem Solarteur.
Wir möchten Ihnen dennoch kurz erklären, was es mit den einzelnen Teilen auf sich hat:
Der Generatoranschlusskasten
Wie Sie auf der Grafik erkennen, werden im Generatoranschlusskasten einzelne Modulstränge der Anlage (Strings) zusammengeführt bzw. parallel geschaltet und auf eine Hauptleitung umgelegt.
AC/DC oder was macht der Wechselrichter?
Der Wechselrichter sorgt dafür, dass aus Gleichstrom Wechselstrom wird. Das ist nötig, da das öffentliche Netz mit Wechselstrom funktioniert.
Der Wechselrichter darf etwas kleiner gewählt werden, als die Maximalleistung der Solaranlage, da diese nur sehr selten im Jahr erreicht wird (perfekter Sonnenstand, Tageszeit, Jahreszeit und wolkenloser Himmel).
Sollte die Maximalleistung dann doch erreicht werden, ist das auch kein Problem, da der Wechselrichter die Leistung etwas herunterregeln kann.
Einspeisezähler
Sie benötigen außerdem einen zusätzlichen Einspeisezähler. So wie Ihr Stromzähler anzeigt, was Sie verbrauchen, so zeigt dieser Zähler an, wieviel Strom Sie einspeisen und damit vergütet bekommen. Was bei der Einspeisung zu beachten ist hängt von dem jeweiligen Netzbetreiber ab und ist den technischen Anschlussbestimmungen zu entnehmen (TAB). Auch hier weiß natürlich Ihr Planer Bescheid, was zu beachten ist.









