Uns allen ist der anthropogene Treibhauseffekt ein sehr bekannter Begriff: Die Wissenschaft warnt vor gravierenden Klimaveränderung in den nächsten Jahrzehnten - das Abschmelzen der Pole, steigender Meeresspiegel, Schlammlawinen und zunehmend starke Stürme - sind nur einige der wahrscheinlich zu erwartenden Probleme.
Hauptursache für diese Klimaveränderung ist die Anreicherung der Atmosphäre mit Gasen, die den Treibhauseffekt verstärken. Hierzu gehören hauptsächlich CH4 (Methan) und CO2 (Kohlendioxid).Kohlendioxid trägt ca. 9-26 % zum Treibhauseffekt bei, Methan ca. 4-9 %. Der Gehalt von CO2 in der Atmosphäre ist seit Beginn der Industrialisierung stark gestiegen (um ca. 27%).
Über 30% der CO2-Emission in der EU stammen aus der Erzeugung von Elektrizität.
Was sind die Vorteile der Solarenergie?
Solarenergie spart CO2
Solarenergie benötigt keine Kohle, Gas oder Strom, bei deren Verbrennung Unmengen an CO2 frei werden (~1kg / kWh). In 10 Jahren spart eine Anlage zur Gewinnung von Solarenergie pro kWp ca. 5 Tonnen CO2 ein.
Außerdem spart die Solartechnik den Transport von fossilen Brennstoffen wie (Öl oder Kohle). Der Transport verursacht nämlich ebenfalls CO2 durch Autos, Bahn und Schiffe.
Verbraucht die Herstellung von Solarzellen nicht Unmengen an Strom?
Nein. Diese veraltete Ansicht hält sich zwar hartnäckig, stimmt aber nicht. Eine Photovoltaik- Anlage erzeugt deutlich mehr Energie, als für die Herstellung benötigt wird. Laut dem Institut für Elektrische Energietechnik der TU Berlin erzeugen Solarzellen in ihrem Lebenszyklus zwischen 6- bis 14-mal so viel Energie, wie bei deren Produktion verbraucht wird.
Fazit: Strom aus Solarzellen erspart der Atmosphäre im Vergleich zur Normalstromerzeugung fast 90 Prozent der schädlichen Emmissionen.
Solarenergie ist also umweltfreundlich!









